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Spenden für die Verlegung von Stolpersteinen

Der Ortsverband Hallenberg des Landfrauenverbandes e.V. und Förderverein Hallenberg e.V. haben bereits vor einigen Monaten die Initiative ergriffen, alles in die Wege zu leiten, um sog. Stolpersteine in Hallenberg verlegen zu lassen.

„Stolpersteine“, das sind in den Boden versenkte, pflastersteingroße Gedenksteine, die auf den letzten frei gewählten Wohnsitz der 21 NS-Opfer im Stadtgebiet Hallenberg hinweisen sollen. Die Hallenberger Steine werden sich mit weiteren über 100.000 Gedenksteinen in über 30 europäischen Ländern zu dem größten dezentralen Mahnmal gegen Hass und Gewalt zusammenfügen.

Die Stolpersteine, die alle von dem Künstler Gunter Demnig eigens verlegt werden, sollen zum Nachdenken anregen. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Gunter Demnig den Talmud, eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. „Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE… Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.“

Beim diesjährigen Frühlingsempfang der Stadt Hallenberg wurde wie in den Vorjahren eine Spendenbox für einen gemeinnützigen Zweck im Eingangsbereich bereitgestellt. Die rund 275 Euro die die Besucherinnen und Besucher am 22. März spendeten wurden durch Bürgermeister Enrico Eppner an die Initiatoren zur Verlegung der Stolpersteine in Hallenberg übergeben.

Wenn auch Sie sich an dem Projekt beteiligen möchten, um die Geschichte in Hallenberg öffentlich sichtbar zu machen, können Sie ganz einfach per PayPal an stadtkasse@stadt-hallenberg.de unter Angabe des Verwendungszweckes „Stolpersteine“ spenden. Die eingehenden Beträge werden von der Stadt Hallenberg gesammelt an die Projektträger weitergeleitet. Natürlich sind auch direkte Spenden bei den Vorständen des Landfrauenverbandes und des Förderverein Hallenberg möglich.

„Ich bedanke mich schon jetzt ganz herzlich für das Engagement der Initiatorinnen und Initiatoren und allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Ihnen und euch ist es zu verdanken, dass künftig dauerhaft der 21 Hallenberger NS-Opfer gedacht wird und dass die Erinnerung so nie verblassen wird“, so Bürgermeister Enrico Eppner.

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