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Schnadegang 2024

In der Stadt Hallenberg fand nach einigen Jahren der Pause am 29. Mai wieder ein Schnadegang statt, der von einer engagierten Gruppe aus Ehrenamtlern durchgeführt wurde.

Diese traditionelle Begehung der Stadtgrenzen, diesmal zu Bad Berleburg und Winterberg, zog Einwohner sowie Gäste an, die gemeinsam an diesem historischen Brauch teilnahmen. Der Schnadegang, eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht, diente ursprünglich dazu, die Stadtgrenzen zu überprüfen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Die Veranstaltung wurde von ehrenamtlichen Helfern der SGV-Abteilung, des Förderverein und der Stadt Hallenberg organisiert, die mit großem Engagement für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Der Bürgermeister, Enrico Eppner eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Begrüßungsrede, dankte allen Organisatoren und begrüßte zugleich den stellvertretenen Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg, Bernd Weide sowie Wunderthausens Ortsvorsteher Martin Schneider, die den Grenzverlauf Bad Berleburg/Wunderthausen mitbegleiteten. “Der Schnadegang ist nicht nur eine Gelegenheit, unsere historischen Grenzen zu begehen, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt und die Verbundenheit unserer Gemeinschaft in der Stadt und mit unseren Nachbarn”, sagte der Bürgermeister in Anschluss.

Die Teilnehmer starteten mit einem Shuttle-Bus vom Marktplatz zur Skihütte “Pastorenwiese” und folgten der historischen Route entlang der Stadtgrenzen. Unterwegs wurden mehrere Stationen eingelegt, an denen Stadtführer Michael Mause interessante Informationen über die Geschichte und Bedeutung der verschiedenen Grenzen und Grenzmarkierungen vermittelten.

Eine besondere Attraktion war, vor der Mittagsrast am Ziegenhelleturm, wo auch Winterbergs stellvertretender Bürgermeister und Ortsvorsteher von Züschen Joachim Reuter zugestoßen ist, die Enthüllung eines Grenzpfahles an der Drei-Städte-Grenze Bad Berleburg, Winterberg und Hallenberg.

Der Schnadegang endete mit einem gemütlichen Beisammensein im Brauhof. Die Stadt Hallenberg dankt allen Beteiligten und freut sich bereits auf den nächsten Schnadegang.

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