StartSportBob- und SchlittensportBronzemedaille für Jacqueline Pfeifer

Bronzemedaille für Jacqueline Pfeifer

Cortina d’Ampezzo (pst). Im Skeleton feierte mit Jacqueline Pfeifer (RSG Hochsauerland) eine Sportlerin aus dem Bereich des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) Bronze beim Olympiasieg der Österreicherin Janine Flock vor Susanne Kreher (Dresdener SC). Die zweite NWBSV-Starterin Hannah Neise (BSC Winterberg) sorgte als Vierte für ein hervorragendes deutsches Gesamtergebnis.

Flock war in den vier Läufen einfach zu konstant und gewann bei ihren vierten Olympischen Spielen die lang ersehnte Medaille. Für Pfeifer war es nach Silber bei den Spielen in Südkorea vor acht Jahren das zweite olympische Edelmetall. Die Brachbacherin hatte im zweiten Lauf in Cortina einen Bahnrekord aufgestellt, schaffte es aber am zweiten Wettkampftag der Frauen nicht, im dritten Lauf die beiden vor ihr liegenden Athletinnen anzugreifen. Im abschließenden vierten Lauf war Pfeifer aber mit der zweitbesten Zeit wieder in der Spur und lag mit 57,29 Sekunden nur eine Hundertstelsekunde hinter Flock. Insgesamt betrug der Abstand 44 Hundertstel auf Flock und 14 auf Kreher.

„Nach dem zweiten Lauf gestern war ich schon happy, weil klar war, dass alles möglich ist. Im Dritten ging’s heute wieder nicht so, wie ich wollte. Deshalb war es mit dem Nachdenken dann auch mal gut und ich habe mich einfach nur noch auf mein Gefühl verlassen. Das ist aufgegangen, die anderen waren über vier Läufe einfach besser. Darum ist es gut so, wie es gekommen ist“, sagte Pfeifer nach dem Rennen.

Neise, die vor vier Jahren in China noch sensationell Olympiasiegerin geworden war, ohne zuvor ein Weltcuprennen gewonnen zu haben, erklärte: „Platz 4 ist ärgerlich, aber trotzdem ist es ein sehr starkes Mannschaftsergebnis. Ich freu mich mega für Susi und Jacka, die haben das auf jeden Fall verdient und die letzten zwei Tage einfach gezeigt, was sie können. Ich hoffe, da kommt auch morgen im Team noch etwas dazu. Für mich ist es immerhin noch der vierte Platz, ich bin Viertbeste der Welt und sehr dankbar, dass ich das hier mit meiner Familie und meinen Freunden erleben durfte. Ich denke, ich kann zufrieden sein.“ Auf Platz eins fehlte für die Schmallenbergerin 1,15 Sekunden.

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