StartKirchliche NachrichtenErfüllte Wallfahrt zum Gut Holzhausen und Delbrücker Kreuz

Erfüllte Wallfahrt zum Gut Holzhausen und Delbrücker Kreuz

Medebach/Hallenberg. Unterwegs in das frühlingshafte Bürener und Delbrücker Land erlebten fünfundzwanzig begeisterte Wallfahrinnen und Wallfahrer einen reichlich gefüllten Wallfahrts-Nachmittag. Begleitet von Pastor Norbert Abeler, der in Delbrück ortskundig ist, brachen sie in Medebach mit dem Bus auf zum Gut Holzhausen in Büren und fuhren dann nach Delbrück zum Heiligen Kreuz weiter.

Das bekannte und noch in Privatbesitz der Familie Fürstenberg befindliche Gut Holzhausen beherbergt in der gut erhaltenen Barockkapelle auf dem Hof eine Fátima-Madonna. Die Hintergründe und die Geschichte des Hofes erklärte Agnes Isning fachkundig vom Mittelalter bis heute. In der lichterfüllten Barockkapelle begrüßten die Pilger mit einem Marienlied die Fatima-Madonna. Sie erhielten dann viele Erklärungen zu dem Kirchenbau, dem Barockaltar, den Altarfiguren und der Wand- und Deckenbemalung. Auch die Orgelbühne durften sie erkunden.

Nach dem Besuch des geschichtsträchtigen Ortes ging es weiter durch das naturerwachende Bürener Land zur Kirche St. Johannes Bapitst in Delbrück. Mit vielen Menchen aus dem Ort feierten die Pilger dort die Heilige Messe unter dem Kreuz zusammen mit Pater Subhash Ullattil.

Pastor Abeler erläuterte in seiner Predigt für alle Besucher die Bedeutung des Kirchenfensters mit der heiligen Helena, der Mutter des ersten christlichen römischen Kaisers Konstantin, und Bischof Macarius von Jerusalem. In der Fastenzeit erfährt dieses Kreuz durch regelmäßige Andachten, Messen und Kreuzwege seit 500 Jahren eine besondere Verehrung. Zusätzlich ist in diesem Jahr im Kirchenraum eine Ausstellung zum Turiner Grabtuch zu sehen. Resi Westerhorstmann erläuterte den Pilgern den Weg des Grabtuches Christi und die Bedeutung dieses Fundes. Sie berichtete von forensischen Untersuchungen wie beispielsweise dem Nachweis von menschlichem Schweiß, die die Echtheit des Grabtuches belegen. Die Wallfahrer waren begeistert beim Anschauen dieser Exemplare. Die Erklärungen zu den Hintergründen dieser Ausstellung ließ bei den Zuhörern eine enge Verbindung zu Jesus Christus aufkommen. Der Vortrag brachte auch die Seele bei einzelnen Pilgern zum persönlichen, tiefen mitfühlen.

Ehrenamtliche Gemeindemitglieder hatten zum Abschluss ein Pilgeressen organisiert und luden ein zu einem Austausch über die ersten Eindrücke. Auch hier konnten weitere Fragen der Pilger beantwortet werden Das gemeinsame Mahl hat die Gemeinschaft der Wallfahrer gestärkt. Viele Eindrücke haben sich in der Seele verankert und die Teilnehmer kehrten gestärkt am Abend nach Medebach zurück.

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