Abstraktion

Im Rahmen des Kunstunterrichts haben sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Winterberg intensiv mit dem Thema „Abstraktion“ auseinandergesetzt. Inspiriert von den Arbeiten des Künstlers Hans Arp entstanden dabei eindrucksvolle plastische Werke, die den Alltag auf ungewöhnliche und kreative Weise neu interpretieren.

Die entstandenen Objekte lösen sich bewusst von der gegenständlichen Realität. Stattdessen rücken Formen, Strukturen und die Reduktion auf das Wesentliche in den Mittelpunkt. Durch den gezielten Verzicht auf Farbe und die Verwendung von reinem Gips sowie Naturmaterialien wie Ästen, Draht, Holz oder Stoffen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigenständige künstlerische Ausdrucksformen.

Die Plastiken verwandeln vertraute Alltagssituationen in abstrakte Kompositionen – mal geprägt von geometrischer Klarheit, mal von emotionaler Ausdruckskraft. So entstehen „eingefrorene Momente“, die den Blick auf das Alltägliche verändern und neue Perspektiven eröffnen.

Im kreativen Prozess stand besonders das eigenständige Experimentieren im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit den Eigenschaften der Materialien auseinander und erprobten, welche Formen und Wirkungen sich daraus entwickeln lassen – ganz bewusst ohne den Einsatz digitaler Hilfsmittel.

Die Ergebnisse dieses Projekts werden am 18. Mai von 15 bis 18:30 Uhr im Forum des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Winterberg der Öffentlichkeit präsentiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die vielfältigen Arbeiten zu entdecken und sich von der kreativen Ausdruckskraft der Schülerinnen und Schüler inspirieren zu lassen.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch künstlerische Reduktion und freies Denken neue Ausdrucksmöglichkeiten entstehen können. Gleichzeitig fördert es die Kreativität sowie die Fähigkeit zum abstrakten Denken und macht deutlich, wie lebendig und vielseitig Kunst im schulischen Alltag sein kann.

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