Die Schützengesellschaft Hallenberg 1827 e.V. ermittelte am 13. Juni bereits zum 17. Mal ihren neuen Jungschützenkönig. Nachdem der amtierende Jungschützenkönig Leon Mettken den Wettbewerb mit dem ersten Schuss eröffnet hatte, traten 18 Jungschützen im Alter von 16 bis 23 Jahren an der Vogelstange vor der Schützenhalle zum traditionellen Wettkampf an.
Bereits früh sicherte sich Max Maurer mit dem 8. Schuss den Reichsapfel und mit dem 43. Schuss den Zylinder. Jan Isenberg löste anschließend mit dem 48. Schuss den Rest des Zepters. Danach entwickelte sich ein langer und spannender Kampf um den linken Flügel. Erst kurz nach dem Gewehrwechsel fiel dieser durch den 197. Schuss von Florian Pauly. Der ehemalige Jungschützenkönig Paul Mütze sicherte sich wenig später mit dem 202. Schuss den rechten Flügel.
Nach insgesamt 222 Schüssen zerbrach schließlich der Vogel, und der neue Jungschützenkönig schien für einen kurzen Moment festzustehen. Doch dann wurde deutlich, dass noch ein schmaler Span an der Schraube hing. So dauerte es bis zum 243. Schuss, ehe sich Max Maurer in einem äußerst spannenden Endspurt gegen seine zuletzt acht verbliebenen Mitbewerber durchsetzte und auch den letzten Rest von der Schraube holte.
Der 20-jährige Max Maurer ist damit der 17. Jungschützenkönig der Schützengesellschaft und wurde von Freunden, Familie sowie den zahlreichen Zuschauern gebührend gefeiert.
Im Rahmen der anschließenden Umkrönung in der Schützenhalle erhielt Max Maurer aus den Händen von Major Matthias Dielenhein die Königskette der Jungschützen. Zuvor war der scheidende Jungschützenkönig Leon Mettken mit einem Orden ausgezeichnet worden.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung erneut vom Jugendblasorchester des Stadtgebiets Hallenberg, bestehend aus Nachwuchsmusikern aus Hallenberg und Hesborn. In den Abendstunden ging die Feier schließlich in die traditionelle Disco über, die bis tief in die Nacht andauerte.