Dieses Spiel kenne ich noch aus Kindestagen. Neulich hat eine Mutter es mit ihren Kindern während einer Busfahrt gespielt. Ich habe mich gefragt: Könnte das nicht ein tolles Beispiel für die Diskussion um Klimafragen sein? "Ich sehe was, was du nicht siehst." Und du versuchst es zu ergründen, ohne gleich deine Sicht(weise) dagegen zu setzen. Bei beiden – dem Spiel und der Diskussion – geht es darum, genau hinzusehen. Und manchmal braucht es einen Tipp, um dem Gesuchten auf die Spur zu kommen.
Der Unterschied zwischen dem Spiel aus Kindertagen und dem Klimagespräch? Bei dem Spiel kann am Ende überprüft werden, worum es tatsächlich geht. Der "Gegenstand" ist real vorhanden und beide Seiten können ihn sehen. Bei Klimagesprächen stoße ich manchmal an Grenzen. Trotz Hinweis auf Fakten, auf Daten, auf Bilder will die andere Person es einfach nicht "ein-sehen", dass wir mittendrin sind. In diesem Sommer hat es genügend "Hinweise" gegeben. Wieviele braucht es noch?
Norbert Kremser
Tipp: "Upcycling" – Basteln mit Dingen, die im Haushalt anfallen. Diese Aktion mit Grundschulkindern findet regen Zuspruch und bringt sehr schöne Dinge hervor. Achten Sie auf die Aushänge mit den nächsten Terminen.
Das nächste Treffen der Initiative findet am 14. September von 16.00 – 18.00 Uhr statt.
Treffpunkt: Räumlichkeiten von Kipepeo – fair & sozial e.V., Marktstr. 4 in Winterberg.
Interessierte an unserer Arbeit sind herzlich willkommen. Auch "nur mal reinschnuppern" ist möglich.
Kontakt: klimafuture@web.de